30.Mai 2010

Power of Time


30.Mai 2010

Tauchen und Spanien, already missing it

So, zurück aus dem sonnigen Spanien im verregneten Deutschland.
Wenn man das als Vorteil sehen kann, so kann ich wenigstens etwas mehr Zeit vorm PC verbringen…
 
 
 
Bei mir war es ja so, dass ich letztes Semester im Schwimmbad den Umgang mit dem Equipment gelernt hatte und es somit kein totaler Fall ins kalte Wasser für mich war, die Grundübungen wurden dann alle wiederholt und nach den ersten 5 Tauchgängen hatte ich meinen Schein, CMAS* (Bronze) übrigens, da vorher gefragt wurde.
5 Tauchgänge heißt 2.5 Tage, da wir immer 2 Tauchgänge pro Tag hatten.
Insgesamt kam ich in der Zeit also auf 10 Tauchgänge, wovon einer sogar ein Nachttauchgang war. Etwas, was man auf jedenfall mal erlebt haben sollte, ganz schön dunkel in 10Meter Tiefe nur mit einer einzelnen Lampe in der Gruppe bewaffnet. Dafür sehr schön anzusehen wie das Plankton im Wasser ein prächtiges Farbenspiel abgeben kann oder das Bild eines ruhenden Octopusses.
 
 
 
Leider Gottes war ich etwas enttäuscht, wer direkt mit schnorcheln am Great Barrier Reef anfängt hat aber auch wohl etwas zu Hohe Ansprüche und das graue, triste und doch recht leere Mittelmeer. Dennoch hat das tauchen ansich Spaß gemacht, man ist einfach zu Gast in einer Welt, wo man genau merkt, dass der Mensch dafür nicht geschaffen ist und man hat größten Respekt von der zum Glück größtenteils noch intakten Unterwasserwelt.
Mein Schwerpunkt war natürlich erstmal auf den sicheren Umgang mit Equipment und ich konnte es dann auch am eigenen Leib erleben wozu man die Übungen macht, wenn einem in 15Meter Tiefe die Luft ausgeht ist man froh, dass man weiß, dass man sich auf die Tauchpartner verlassen kann und den Aufstieg mit der Luft des Partners antreten kann.
 
 
 
Ich werde dieses Jahr sicherlich noch das ein oder andere mal in deutsche oder holländische Seen springen zum tauchen, bin aber nun größtenteils froh, dass wenn sich in Zukunft eine lohnende Gelegenheit bietet zu tauchen, ich diese einfach annehmen kann. Pazifik, Karibik, etc sind einfach doch ein wenig umwerfender. Sprich kein Hobby was mich nun dauerhaft einnimmt, ich bin ja aber sowieso eher der Typ der einfach sehr sehr viele Sachen ausprobiert und in der Freizeit somit einem breitem Spektrum von Aktivitäten nachgeht.
 
Ich kann es jedem nur empfehlen, ich selbst habe das ganze mit dem Hochschulsport gemacht, da hier doch recht viele Studenten sind oder auch nur Leute die eine Uni in der Stadt haben (man glaubt garnicht wie wenig wirkliche Stundenten mit dem Hochschulsport unterwegs sind, es wird immer maximal an der 50% Marke geknabbert), kann es auch nur jedem empfehlen sich da vielleicht mal umzuschauen. Zwei simple Vorteile: nette Leute & fairer Preis.
 
Ebenso is das Rahmenprogramm auch feucht fröhlich angepasst und man lernt auch wozu man so Schnorchel noch benutzen kann :)
 
 
27.Mai 2010

Tauchurlaub

Ansich wollt ich es vorher bloggen, aber hat zeitlich nicht mehr hingehauen. Neben dem Bootsführerschein mach ich derzeit quasi die letzten Freiwassertauchgänge für meinen Tauchschein.
Das ganze natürlich kombiniert mit einem wunderschönen Spanienurlaub an der Costa Brava, um genauer zu sein, Cadaques.
Das ganze ungefähr mit 20 anderen Studenten, 3 Bullis und schönen ~15Stunden Autofahrt. Aber es hat sich, soweit ich das jetzt direkt nach der Ankunft beurteilen kann, gelohnt. Das Wetter ist super, die Leute nett und der Bungalow hat sogar eine Spülmaschine.
Ansonsten hab ich meine Punkte für die BM Party fast zusammengegrinded und hab wieder so richtig Blut geleckt. Die Luft war echt raus beim pokern, aber nach einer guten Zeit komplett ohne Pokern und viel Urlaub hab ich wieder richtig Lust und bin heiß die Abende durchzugrinden.
Fast schon störend der Urlaub gerade, aber ganz so krass will ich das dann auch nicht ausdrücken :)
Ich meld mich dann vor der BM-Party nochmal wieder und werde den Urlaub hier nun genießen.
25.Mai 2010

Still Alive

Schon schlimm wenn einen des RealLife auf Trab hält Aber gut ich bin wieder back, auch wenn ich net so wirklich weiss was mit dem Rest ist. Muss ich mal wieder nachfragen, aber wir zwingen ja niemand zum Bloggen. WSOP spiel ich dieses Jahr nicht. Tsubi hat sich qualifiziert hab ich gelesen. Grats und shipp [...]

20.Mai 2010

ÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜBEEEEEERSCHWWWUUUNG

19.Mai 2010

Au Au Au Aufschwung


16.Mai 2010

Übers flippen & Boot fahren

Nunja ich stehe ja noch in der Pflicht die 25k StrategyPoints zu machen um aktiver Blackmember zu sein, daher poker ich derzeit doch wieder mal ein wenig, allerdings wirds sehr sehr eng.

Habe u.a. auch mal ein wenig "geflippt", 100+5$ Headsup SnGs mit 0.5BB Startstack, also auto allin.

 

Brag: +8 Buyins nach 60 SnGs
Beat: paid 3 Buyins Rake (each)
Beat²: Opponent -14 Buyins 

Desweiteren geht mein Upswing auch in Coaching weiter, habe nicht sonderlich viel gecoacht, da ich zu der Hauptcoaching Zeit abends-nachts meist unterwegs aber, aber der Upswing ist erwähnenswert: Vor ~2 Wochen nen WSOP Step6 gecoacht und das Ticket geshippt und nun vor 2 Tagen meldet sich derjenige nochmal, da er ein weiteres Step6 Ticket erspielt hat und das Step6 nochmal geshippt, 2 Anläufe, 2 Tickets, läuft! 

Ansonsten habe ich nun angefangen Bootsführerscheine zu machen. Anders als beim Auto gibt es dort aber diverse Führerschein, bzw. immerhin 4 Stück. Es wird unterschieden in Motorboot & Segelboot und da wird dann jeweils nochmal Unterschieden in See (also Meer) oder Binnen (also Flüsse etc). Ich hatte nun grad am Samstag meine erste Prüfung und will das alles in diesem Jahr durchziehen. Ein 2-wöchiger Segeltörn an der Côte d’Azur ist bereits gebucht, auf welchem ich dann die letzte praktische Prüfung ablegen werde. Das schöne an Führerscheinen ist ja, dass sie lebenslang gültig sind und es somit etwas fürs Leben ist.
Ob ich nun selber mal nen längeren Segeltörn angehen werde, mir im Urlaub für nen Tag lang zum cruisen einfach mal nen Motorboot hole oder einfach nen Jetski (für welchen man den Führerschein auch braucht!) leihen kann, es ist auf jedenfall alles möglich. Zudem sammel ich ja gerne Erfahrungen und probiere gern viele neue Dinge aus und da ist sowas mit Sicherheit nie verkehrt.

Dieses Jahr mach ich auch ein paar mehr Aktivitäten rund ums Wasser rum, dazu aber mehr im nächsten Eintrag, denn Freitag gehts wieder in den Urlaub, an meiner Uni gibt es nämlich ne Woche lang "Pfingstferien"!  

16.Mai 2010

Live your fucking Life


15.Mai 2010

Memo Show by Markus Hofmann

Hallo Overcards Community,

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Viele Leute fragten mich was ich denn so an Kosten hatte bei der Reise, ob ich sowas nochmal antreten würde und was ich diesmal vl anders machen würde.

Fang ich erstmal bei den Kosten an, ich würde schätzen, dass ich so ca. ~5k€ für die Reise ausgegeben habe, wovon 1.5k schon der Flug waren. Es gibt durchaus massig Backpacker, die mit 20€ pro Tag mehr als gut auskommen, ein Hostel kostet zwischen 20-25$ würd ich schätzen und Nahrung muss halt jeder selber wissen, gibt viele die kommen mit ner Packung Nudeln gut über den Tag, morgens vl 2-3 Eier in die Pfanne hauen oder Müsli und das ist es, also es leben verdammt viele Leute mit gut nem Euro pro Tag an Essen, da es bei mir sehr oft Steak gab, ich viele Sachen ausprobiert habe, musste ich schon locker 10€ fürs Essen kalkulieren und Alkohol ist ca. doppelt so teuer wie in Deutschland, das muss jeder dann selber kalkulieren. 
Ebenfalls viel Geld ging für Sprit & Automieten raus, es waren sicherlich >12000km, aber man will ja auch rumkommen. Am schnellsten und unabhängigsten ist da nunmal das Auto, mit mehr Zeit kann man auch Bus fahren und mit noch mehr Zeit (oder vielleicht auch doch nur gleichviel wie Bus) eben per Anhalter.

Im Prinzip gibts halt nur die Fixkosten für Flug & Schlafplatz und man kann mit 5€ pro Tag gut auskommen, wenn man am Limit planen sollte.

Ich für meinen Teil habe einige Erfahrungen dazu gewonnen. Vor der Reise hatte ich die Einstellung lieber alles durchzuplanen, vorher zu buchen usw. Das hat sich auf der Reise grundgelegend geändert, aber eben leider auch erst mit der Zeit. Ein Grundgerüst zu haben, was man ungefähr machen will ist sicherlich nicht verkehrt, wenn ich nun allerdings in den Urlaub fahre werde ich den Hinflug buchen, warscheinlich auch noch den Rückflug, aber das wars dann auch. Alles andere bekommt man vor Ort viel besser hin. Man kann sich alles anschauen, selbst abschätzen wo & wie lange man bleiben will und auch Hotels kann man sich vorher einige anschauen und wenn sowieso nicht allzuviel los ist auch noch gut was handeln. Flüge kann man easy 1 Tag vorher auch noch buchen, also alles garkein Stress.

Die nächste Erfahrung die ich gemacht habe ist Tatsache, dass ich glaub ich nun auch mal öfter alleine in den Urlaub fahren werde. Ich habe mir vorher extra immer Leute gesucht die mit mir reisen, da es mit mindestens 2 Personen doch um einiges weniger langweilig ist. Das ist auch so und es ist sicherlich nicht verkehrt, allerdings ist alleine reisen nochmal eine ganz andere Erfahrung. Wenn man alleine ist, kommt man zwangsweise sehr sehr schnell mit anderen Leuten in Kontakt, ist komplett unabhängig und flexibel und kann einfach machen was man will. Es hat beides seine Vorzüge und meine Reisepartner waren definitiv auch spitze, aber ich will auf jedenfall nochmal die Erfahrung machen einfach komplett alleine loszuziehen. Man ist grad in Backpacker Ländern sowieso so schnell in Kontakt mit anderen interessanten netten Leute, also absolut kein Problem.

Nunja und das näheste was ich machen will ist trampen (hoffe das heißt so), sprich mit Daumen raus am Straßenrand. In Ländern wie Australien/Neuseeland steht eigentlich fast nie ein Tramper länger als 10Minuten an der Straße ohne mitgenommen zu werden. Wir selbst haben auch jeden mitgenommen, den wir gesehen haben, weil diese Leute einfach verdammt viel rumkommen und einfach nur interessant sind. Jeder hat seine eigene Geschichte zu erzählen und es wird nie langweilig. Man lernt eben auch hier viele nette neue Leute kennen.

Einzig & allein muss ich wohl noch anhängen, dass bei mir der Hintergrund auch ein wenig verdreht ist. Durch die ganzen Pokerreisen bin ich mittlerweile eher den "Luxusurlaub" gewohnt, d.h. 5-Sterne Hotels sind keine Seltenheit mehr. Wenn ich nur mit einem Rucksack in ein anderes Land fliege, dann löst das so einen kleinen Abenteuerurlaubskick aus und es macht einfach nur Spaß.

Für meinen nächsten noch nicht geplanten Urlaub werde ich also eines von drei möglich Sachen machen:

- mit Rucksack in ein anderes Land fliegen und mir das Land per Anhalter mitnehmen, viel couchsurfen (sehr zu empfehlen!) und solche Sachen 

- mit Rucksack zu Hause starten, evtl. irgendwie günstig aus Deutschland rauskommen (in Deutschland soll per Anhalter echt schwer sein, sobald man aus Deutschland raus ist, gehts aber recht easy hab ich mir sagen lassen) und vermutlich Richtung Skandinavien trampen

- mir ein aufblasbares Kanu besorgen, einen Rucksack, auf den Fluß und lospaddeln. Man kann auch auf dem Wasser trampen, viele Transporterschiffe nehmen gerne Leute mit, das Kanu kann man einfach auf die Ladung legen, z.B. bei nem Kohlefrachter einfach obendrauf legen und dann trampen. Quasi das selbe Programm nur anstatt auf Straßen eben auf Wasserstraßen, stell ich mir auch sehr interessant vor, wie genau ich auf diese Idee kam, kommt vermutlich im nächsten Eintrag

Kurz zusammengefasst, kann ich so Backpacker-, Hitchhiker-, Couchsurfing-Urlaube echt nur empfehlen. Man hat sehr viel Spaß, lernt viele nette interessante Leute kennen, man lernt das Land mal richtig kennen, bzw auf jedenfall besser als wenn man mit nem Reisebus die Touripunkte abklappert und das wars und es ist zudem auch noch günstig.

Ebenfalls kann ich jedem dazu raten, dass wenn man nen Langstreckenflug macht die Stopps auch wirklich zu nutzen. Wenn ich z.B. nach Neuseeland fliege macht der Flieger sowieso 2 Zwischenstopps, die ich mir ansich sogar noch im Bereich des Streckennetzes auswählen kann und für 50€ Aufpreis kann ich dann bei den Zwischenstopps einfach bis maximal 30 Tage bleiben. Quasi 1mal Flug bezahlt und mehre Länder direkt mitnehmen. 

Meine Semesterferien nach diesen Semester sind schon verplant und gebucht (dazu mehr im nächsten Eintrag oder so), aber ich freue mich jetzt schon auf die übernächsten Semesterferien und bin gespannt wohin es da gehen wird. 

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