Wie ihr vielleicht merkt hau ich die Blogeinträge grad am laufenden Band raus, das liegt zum größtenteil daran, dass mich das Thema selbst auch brennend interessiert und ich auch direkt loslegen möchte.
Ich wollte um ehrlich zu sein schon gestern loslegen, hatte mein Schedule also schon fertig, wollte um 4Uhr schlafen gehen, doch um 3.45Uhr kam natürlich ne Final Table Coaching Anfrage rein (Sonntag heißt Turnierabend), die sich dann doch etwas länger zog. Natürlich nicht allzu schlimm jetzt nen Tag später anzufangen, dafür wird’s dann im Blog auch „live“.
Aber zuerst noch ein Haufen genereller Sachen bevor ich letztendlich darauf eingehe welche Rhythmus ich für mich gewählt habe und warum.
Zuerst einmal wurde die gesundheitstechnische Seite angesprochen, dazu habe ich mich auch schon im Kommentar geäussert. Prinzipiell ist es so, dass sowieso nur die Varianten ohne Tiefschlafphase (d.h. Ubermann & Dymaxion) stark kritisiert werden, bzw darauf der Großteil der Thesen eingeht. Dazu gesehen gibt es zu allen und jedem böse gesundheitliche Vorwürfe, Anschuldigungen & Thesen, quasi alles was vom „Standard“ abweicht. Cola z.B., ihr glaubt garnicht wie viele Leute schon an Cola gestorben sind, wie schädlich es für den Körper ist und was für Nebenwirkungen Cola verursachen kann. Störts wen? Offensichtlichere Sachen wie Alkohol, Zigaretten usw lass ich mal ganz aussen vor. Zudem muss man auch immer schauen von wem denn diese „Forschungen“ betrieben, bzw. finanziert werden. Natürlich ist es gesund mehr als 3 Liter Wasser pro Tag zu trinken haben die Mineralwasserhersteller durch immense Forschungen herausgefunden.
Nunja das Thema kann man breit schlagen, Bottom Line für mich ist, ich sehe keinen Grund warum die Umstellung irgendwelche negativen Effekte auf meine Gesundheit haben sollte, solange ich nicht wirklich Ubermann & Dymaxion versuche, aber ansich gibt es sogar hier nichts was wirklich bewiesen wurde und die Pläne sind schon ewig bekannt. Gerüchtehalber hatte sogar Napoleon einen solchen Schlafrhytmus mit 6x 20min über den Tag verteilt.
Zunächst aber mal die Grundvoraussetzungen, die man in meinen Augen haben sollte, um seinen Schlafrhytmus wirklich effektiv umzustellen, denn das ganze ist mit Sicherheit kein Zuckerschlecken.
Disziplin, die braucht man auf jedenfall, denn gerade am Anfang wird man geneigt sein doch länger zu schlafen oder früher schlafen zu gehen.
Flexibilität, wenn ich z.b. 10h am Stück im Büro sitzen muss, ist es einfach nicht möglich irgendwo einen Nap einzubauen. Ebenso wenn ich vielleicht familiäre Verpflichtungen habe oder sonstiges. Mit ner Freundin lässt sich das normalerweise noch unter einen Hut bringen würde ich behaupten, allerdings braucht man dann definitiv auch mehr als eine 1-Zimmer Studentenbude und ne etwas rücksichtige Freundin.
Das würde ich mal als Grundvorraussetzung nennen, danach kommen noch einige Sachen die man beachten sollte, bzw Tipps von Leuten, die es schon erfolgreich umgestellt haben:
- Fitness, man sollte doch relativ fit sein und Sport soll einem wirklich helfen
- körperliche Betätigung, sei es nun joggen gehen oder physische Arbeit, um wach zu werden ein kleines 10-minütiges Workout soll wirklich helfen
- die neue Zeit sinnvoll nutzen, wenn der Tag nun z.B. 4h länger ist, bringt es nichts, wenn ich nicht weiß was ich mit dieser Zeit anfangen soll und mich nur langweile oder sie mit stupiden Sachen fülle. Lange ToDo Listen mit Sachen die man schon immer mal machen wollte oder zeitfüllende Hobbys sollen stark helfen. Ansonsten kann man was neues lernen, vielleicht eine neue Sprache, vielleicht widmet man sich dem Schachspiel oder man lernt andere Sachen die einen interessieren
- TV soll tödlich sein (in hohen Maße), wenn ich einen Film schaue der mich interessiert ist das kein Problem, wenn ich aber 3h TV am Stück schaue, gerade abends, ist es logischer, dass dies eine einschläfendere Wirkung hat und ich dadurch einfach nur total müde werde
- Koffein soll eben sehr schlecht sein. Ich für meinen Teil halte so oder so nichts von Koffein, wie z.B. dem Kaffee am morgen, d.h. Ich habe da sowieso eine Abneigung gegen, wenn ich aber auf den Tag verteilt 3x 20min schlafen muss und mich mit Koffein aufpushe, sollte klar sein, dass dies nicht förderlich ist, weder zum einschlafen, noch zum erholsamen schlafen. Normalerweise trinken die meistens den Kaffee am morgen, bzw vielleicht am Nachmittag, weil man danach ja eh noch ewig wach bleibt, das ist nun aber nicht mehr so.
- Alkohol, dazu brauch ich denk ich nicht viel sagen, das ist logisch. Mir geht es aber zum Glück so, dass ich Alkohol eigentlich nur noch als Genußmittel einsetze und (eigentlich) nicht mehr Alkohol trinke um betrunken zu werden, ansonsten schläft man mit Kater gut und gerne mal >12h und dann ist natürlich alles im Eimer
- Licht, speziell Sonnenlicht soll sich ebenfalls sehr positiv auswirken. Ich werde mir vermutlich so eine Tageslichtlampe holen oder einfach in meiner Deckenlampe die Birnen durch Tageslichtbirnen austauschen
- und generell sollte man alle möglichen Störungen vermeiden, d.h. Telefon auf lautlos und vielleicht sogar die Türklingel ausstellen, wenn man nur wenig Schlaf bekommt und dieser dann gestört oder unterbrochen wird, ist dies natürlich nicht nebensächlich
Bei mir ist es so, dass die Voraussetzungen alle bestens zu treffen und ich viele schädliche Sachen ja sowieso schon seit längeren nicht mehr mache oder geändert habe, z.B. TV, Koffein, Alkohol, Fitness, ….
Für viele sonst noch ein Problem, dass man
sehr lange braucht um einzuschlafen, dafür verweise ich auf diesen
Artikel, kann aber auch sagen, dass sich das generell wohl sehr schnell ändern soll und man durch diese Umstellung wesentlich schneller einschlafen kann, d.h. Auch ein gescheiteter Umstellungsversuch kann positive Effekte habe, wie viele berichteten.
Ansonsten sollte man die Schlafphasen natürlich möglichst regelmäßig ohne größere Verschiebungen planen, da der Körper dann zu den Zeiten auch müde wird. D.h. Man sollte nicht an einem Tag um 20Uhr nen Nap machen und am nächsten erst um 22Uhr, sondern einfach möglichst regelmäßig.
Da der Eintrag schon relativ lang ist, ich aber heute anfangen will, teile ich das ganze einfach in 2 Einträge, wie so ein Plan auf mich persönlich abgestimmt aussieht, welchen ich wählen werde und warum könnt ihr also im anderen Eintrag lesen.
Für manche wird dies ganz neu sein, viele werden sicherlich 1-2 davon kennen, aber ich denke die wenigstens kennen alle diese Varianten, von daher liste ich nun einfach mal die bekanntesten und daher auch potenziell für mich in Frage kommenden auf.
Die Rhytmen sind geordnet nach ihren „Extremen“, anfangen mich dem leichtesten Rhythmus, d.h. dem mit der längste Zeit an Schlaf und dadurch auch höheren Flexibilität bis hin zum Rhythmus mit der wenigstens Schlafzeit, aber dadurch auch total unflexibel, da man sich 1:1 starr an jede Schlafzeit halten muss und keine davon auslassen oder auch nur leicht verschieben kann.
Noch kurz davor, ein Großteil der Zeitpläne enthält kurze 20- oder 30-minütige Schlafphasen, vielleicht bei uns auch bekannter als sogenannte „Powernaps“. Ich werde hier nicht weiter erklären wie dies funktioniert oder warum, wer darüber was lesen will, wir sind hier im Internet

Ich nehme nur mal einfach als Vorraussetzung an, dass dies funktioniert, vielleicht werde ich ja später im Selbsversuch eines Besseren belehrt, meine bisherige Erfahrung zeigte mir aber, dass Powernaps wirklich gut sind.
Ebenfalls setze ich mal sogenannte REM Schlafphasen als bekannt voraus, kurz gesagt heißt das, dass es während des Schlafes Phasen des Tiefschlafs gibt und Phasen in denen weniger Tief schläft. Diese Phasen gehen grob gesagt immer 1.5h lang, d.h. Es ist besser nach einem vielfachen von 1.5h aufzuwachen, d.h. Nach 1.5h, 3h, 4.5, 6h oder 7.5h als z.b. irgendwas mittendrin aus dem Tiefschlaf gerissen zu werden, z.b. nach 3.5h. Wer darüber mehr lesen will, Internet…
Der normale Zeitplan
Fangen wir erstmal mit den Basics, bzw dem jetzigen Plan an. Man schläft 8h am Stück und geht regelmäßig abends/nachts zur selben Zeit ins Bett. Das wird der Zeitplan sein, den so ziemlich jeder von uns Inne hat, dazu brauch ich glaub ich kein weiteres Wort mehr verlieren, jeder weiß, dass man ggf. auch mal eine Nacht ohne Schlaf auskommen kann, bzw das Schlafen gehen weit rausschieben kann.
Der Siesta Plan
Sagt sicherlich auch vielen noch was, grad aus dem Lateinamerikanischen, Spanien, usw. Sicherlich in der Welt auch gut verbreitet, bei uns aber dennoch selten oder fast garnicht praktiziert.
Aus Filmen oder von Speedy Gonzales vielleicht bekannt, dass man 2h Mittags schläft, wenn die Sonne am höchsten, d.h. die Temperatur ihr Maximum erreicht hat.
Ganz so sieht „unser“ Siesta Plan nicht aus.
Die Schlafzeit beträgt insgesamt 6h20min, wobei 6h der Hauptschlaf Nachts sind und man noch einen 20-minütigen Nap einstreut. Zeitlich ist das ganze dadurch auch relativ flexibel, ob man mal früher oder später schlafen geht sollte nicht sonderlich ins Gewicht fallen.
Daher ist dies die am leichtesten einzusetzende Variante und dennoch gewinnt man 1h40min „mehr Zeit“ pro Tag, was ~12h pro Woche bedeuten.
Dann gibt es die Everyman Pläne, wobei ich hier die 3 bekanntesten als eine Option ranziehe.
Der Everyman 2-Nap Plan
Schlafzeit insgesamt 5h10min. Ein 4h30min Hauptschlaf und zwei 20min Naps.
Der Everyman 3-Nap Plan
Schlafzeit insgesamt 4h. Ein 3h Hauptschlaf und drei 20min Naps.
Der Everyman 4-Nap Plan
Schlafzeit insgesamt 2h50min. Ein 1h30min Hauptschlaf und vier 20min Naps.
Der Dymaxion Plan
Schlafzeit insgesamt 2h. Kein Hauptschlaf und vier 30min Naps auf den Tag verteilt.
Der Ubermann Plan
Schlafzeit insgesamt 2h. Kein Hauptschlaf und sechs 20min Naps auf den Tag verteilt.
Beim Dymaxion & Ubermann Plan (letzterer sollte wohl vielen bekannt sein) ist es so, dass man sich sehr starr an die Zeiten halten muss und es schon alleine aus sozialen Gründen sehr schwer sein sollte sein Leben 3h40min große Teile zu teilen und IMMER zum exakten Zeitpunkt Zeit zu haben eine Runde zu schlafen.
Letztere 2 Pläne sind also quasi bei mir nur zu Vervollständigung aufgelistet und man hat auch schon von sooo vielen Leuten gehört wie sie an diesem Rhythmus gescheitert sind.
Interessanterweise hört man generell von wenig Leuten, dass sie einen der Pläne darüber probiert haben, da die meisten immer direkt das extrem wollen, doch auch mit den Plänen darüber kann man gut Zeit dazu gewinnen.
Besonders dadurch, dass man überall noch einen Hauptschlaf hat lässt das Ganze nicht total abgehoben und unrealistisch klingen. Zudem hoffe ich, bzw habe auch gelesen, dass wenn man sich mal aus besonderen Umständen heraus nicht genau an den fixen Zeitplan des Schlafens halten kann und einen Nap mal um eine Stunde verschieben muss, dass dies zwar nicht empfehlenswert, aber durchaus umsetzbar sei. Irgendwann kommt ja irgendwas mal immer dazwischen.
Ich werde nun im nächsten Eintrag noch ein bisschen auf die Rahmenbedingungen eingehen, ein bisschen auf generell Eigenschaften und sonstige Sachen, die das ganze eventuell erleichtern, bzw auch Sachen auf die man eher verzichten sollte, die dieses nur unnötig erschweren.
Danach werde ich meinen Tag ein wenig strukturieren, schauen wann Zeiten sind zu denen es mir möglich ist zu schlafen und wann Zeiten sind, wo dies nicht möglich ist und demnach individuell für mich schauen, welcher dieser Pläne denn umsetzbar ist. Natürlich mit der Vorgabe so wenig wie möglich schlafen zu wollen. Über meinen Zeitplan und darüber welchen Plan ich für mich wählen werde wird dann der übernächste Blogeintrag handeln.
Falls ihr übrigens auch Blut geleckt habt und es auch mal probieren wollt, ihr seid gern dazu eingeladen es, eventuell sogar zeitgleich, mit mir zu versuchen.
Es gibt sicherlich verschiedene Methoden wie man das Problem (siehe
letzter Blogeintrag) lösen kann.
Einige Verbesserungen habe ich schon langer Zeit eingeführt und will diese daher nur kurz noch erwähnen.
Man kann einfach sein Zeitmanagment erheblich verbessern, darüber gibt es sogar Unmengen von Büchern. Man kann sich a) seine Zeit viel besser & effektiver einteilen und auch b) ganze Vorgänge wesentlich effektiv gestalten. Zum Beispiel kann man lernen wie man schneller lesen kann, effektiver lernen kann und damit kann man wirklich Zeit einsparen, bzw. bekommt mehr Stoff in der selben Zeit durch. Besonders für Schüler & Studenten ist dies interessant.
Eine ganz andere Frage ist aber auch was man sonst so mit seiner Zeit anfängt.
Kennt ihr das? Ihr macht den PC an, checkt E-Mails, schaut mal ob IRGENDWER ICQ oder Skype online ist, surft belanglos im Forum und befindet euch in einer Todesschleife? Nach dem Forum surfen schaut ihr vielleicht doch nochmal in die Mails, schaut wieder kurz in ICQ rein und befindet euch wieder im Forum? Ein Teufelskreis, welcher massiv viel Zeit verschlingt und 0 produktiv ist. Diese Schleife macht man wahrscheinlich sogar mehrmals am Tag durch und rechnet man all dies zusammen könnte man locker 1Stunde einsparen, wenn man vl nur 3mal am Tag kurz die Mails checkt und die Forumaktivität aufs nötigste reduziert und nicht nur gelangweilt schaut, ob man vl was lustiges findet.
Ein ebenwürtiger Zeitfresser ist der Fernseher. Man macht ihn einfach an um zu schauen ob vielleicht etwas läuft, und selbst wenn nicht schaut man trotzdem. Wenn man TV schaut, sollte man in meinen Augen, Sendung XY sehen wollen und deshalb den TV anmachen (und danach auch wieder ausmachen) und nicht andersrum.
Auf Computer-/Konsolenspiele will ich mal garnicht eingehen, besonders nicht wie schnell man dabei das Gefühl der Zeit verliert. „Ich spiel mal kurz ne Runde“, sagt man sich um 22Uhr und zack ist es 3Uhr morgens. Ich habe das zocken ganz gestrichen, sage nicht dass man dies tun sollte, doch für mich ist es vermutlich das beste, ganz oder garnicht lautet da meine Devise.
Nunja wenn man aber all diese (und sicherlich viele weitere) Einsparmöglichkeiten schon durchgesetzt und der Tag immer noch viel zu kurz ist, kann man sich weitere Gedanken machen.
Wie könnte ich denn noch produktiver werden, wie könnte ich noch mehr unter einen Hut bekommen?
Für mich ist also der nächst logische Schritt das Problem bei der Wurzel zu fassen.
Der Tag ist eindeutig zu kurz, hat zu wenig Stunden, doch warum, wofür gehen die ganzen Stunden denn drauf?
Ein Drittel der Zeit verschlafe ich einfach, teilweise sogar etwas mehr.
Ist es nicht eventuell auch möglich diese Zeit zu nutzen?
Und genau da setzt meine nächste Verbesserung an, welche ich im Selbstversuch testen werden, ich werde mein Schlafverhalten umstellen.
Viele von euch haben sicherlich schon etwas (oder auch sehr viel) darüber gelesen, doch es gibt durchaus viele verschiedene Möglichkeiten sein Schlafverhalten, bzw. seinen Schlafrhytmus umzustellen und damit die Schlafenszeit, teilweise drastisch, zu reduzieren.
Angenommen ich würde anstelle der 8h nur noch 5.5h schlafen, das wären pro Tag 2.5h mehr, das wären auf eine Woche hochgerechnet 17.5h mehr und somit mehr als ein ganzer Tag den man dazu gewinnt (ein Tag heißt nicht 24h, sondern 16h, da man ja normalerweise eh 8h davon verschlafen würde). Dann hätte die Woche tatsächlich 8 anstelle von 7 Tagen und man könnte einfach so viel mehr machen.
Ich habe mich nun gut in die Materie eingelesen, viele Erfahrungsberichte gelesen und viel über die einzelnen Methoden gelesen.
In meinem nächsten Eintrag werde ich euch erstmal einige mögliche Schlafrhytmen vorstellen.
Danach werde ich auf einige „Vorraussetzungen“ und eventuelle Eigenschaften eingehen um schließlich danach für mich selbst den optimalen und auch realistisch umsetzbaren Schlafrhytmus zu finden um diesen schließlich im Eigenversuch zu ändern.
Moin,
ich meld mich auch mal wieder. Erstmal ist es echt schön das hier wieder etwas Traffic ist und ich net so alleine beim Bloggen dastehen muss. Der pokertechnische Start ins neue Jahr war recht solide. Ich hab bis jetzt knapp 10k Hands auf PLO50 gespielt und bin etwas im Plus. Ich werde wohl noch weitere [...]
Die Ergebnisse des inoffiziellen “Champion des Jahres” Awards:
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Mit Metaphern hab ich es nicht so wie ihr vielleicht merkt, aber dazu komme ich gleich.
Vorweg will ich noch kurz ein paar andere Wörter verlieren, zuerst einmal möchte ich anmerken, dass natürlich Kommentare für einen Blogger sehr erfreulich & motivierend sind. Ich habe in der Vergangenheit Antworten allerdings stark vernachlässigt, was ich nun ändern werde. Ich werde nicht wie tmy einen eigenen Blogeintrag verfassen nur um auf Kommentare zu antworten, aber ich werde Antworten auf Fragen im nächsten Eintrag unten anhängen oder ähnliches.
Das andere was ich jedem empfehlen kann ist ein Skiurlaub, da ihr aber in letzter Zeit genug Urlaubsfotos gesehen habt und mir sicher glaubt, dass ich mein Leben genieße will ich mal wieder etwas sachliches und sicherlich für alle interessantes schreiben.
Die 4 Seiten des Dreiecks sind derzeit in meinem Leben, und da geht es sicher vielen so, die 4 Sachen, die sich einfach nicht gemeinsam unter einen Hut bringen lassen.
Poker, Uni (bzw. Arbeit), Freunde & Sport
Laut meiner Erfahrung schafft man es immer nur 3 der aufgelisteten Sachen durchzuziehen, für 4 hat man einfach zu wenig Zeit oder man vernachlässigt irgendwo alle 4, was auch nicht super ist.
Bis vor einem Jahr hatte ich zugegebenermaßen nicht die größten Probleme damit, einfach Sport weggelassen und gut war es, doch mittlerweile hat sich das geändert und ich muss auch schauen wo ich bleibe.
Natürlich geht man das ganze Prioritätengerecht an und zwar keine Prioritäten wie sie sein sollte oder wie man es gern im Bilderbuch hätte, sondern wie es effektiv real ist, bei mir ist dies so:
Freunde, Sport & Uni, Poker
Denke zu dem ersten muss ich nichts sagen, Hand aufs Herz, keiner (bzw kein Student) lässt z.B. ne Geburtstagsparty sausen, nur weil er ne Vorlesung am nächsten Morgen hat.
Sport & Uni sind gleichwertig, Sport ist zeitlich flexibel und als Uni reicht es mir, dass ich genug Vorbereitung für Klausuren habe und diese dann schreibe, dazu gehört nicht stur in jede Vorlesung usw zu gehen.
Dadurch dass ich nun doch schon relativ lange Poker, ist Poker momentan einfach hinten an, was sich aber eigentlich mit Uni abwechselt. Uni ist halt 1-2 Monate vor den Klausuren stressig, da wird wenig gepokert und in der restlichen Zeit ist halt wenig Uni und wieder viel Poker.
Ich habe es früher schon mal versucht meinen ganzen Tagesablauf quasi Stundenplanmäßig zu planen und mich strikt dran zu halten, dann würde man sicherlich irgendwie alles unter einen Hut bekommen, aber das würde knapp werden und viele soziale Sachen lassen sich einfach nicht planen. Nach der Uni nochmal kurz auf nen Glühwein zum Weihnachtsmarkt, spontane WG-Party oder was weiß ich. Zudem verplant man immer zu viel und man braucht irgendwo auch mal Zeit zum relaxen, sich einfach gemütlich nen Film reinziehen oder was auch immer. Man kann einfach nicht den ganzen Tag 100% produktiv sein.
Dennoch habe ich mir einige Gedanken gemacht, viel recherchiert & gelesen wie man dieses Problem eventuell doch lösen kann, bzw. zumindestens verbessern kann.
Wenn ihr also mit mir im selben Boot sitzt, ich werde nun sicherlich die nächsten Einträge (u.a.) diesem Thema widmen.
Full Tilt Bonus abgespielt, 50$ kassiert. Dank Rakeback liegt meine BR jetzt über 600$, so dass ich bei Poker Stars für den Happy New Year Bonus eincashen kann. Da ich 500k VPP dieses Jahr erspielen will, werde ich für den Rest des Jahres Stars only spielen. In den nun 25k gespielten Händen auf Full Tilt [...]
Eines meiner großen Leaks ist Tilt. Diese Wut die in mir hochsteigt wenn ich eine Favoriten Hand die ich optimal gespielt habe verliere. Und dann nur noch ein kleiner Badbeat und es geht los. Ich fange an laut zu fluchen. Ich will mein Geld wiedergewinnen. Ich will die Session im Plus abschließen. Ich will den [...]
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Frohes Neues euch Nasen!!! Jahr 2010 haben wir nun. Verrrückt!!! Da ich in den letzten 10 Tagen Familientechnisch unterwegs war, habe ich fast keine Hand gespielt außer 3 Turniere auf Stars. Das “vip 100k$ monthly” das “vip 75k weekly” und das “vip 30k$ weekly”. Diese Turniere kann ich als Supernova kostenlos spielen. Ich glaube nur [...]